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TWT-Server: Einrichten des TWT-Servers als RMI-Dienst


Es ist nun möglich, den Job TWTExport als selbstständigen RMI-Dienst einzurichten. Dieser übernimmt dann den Datenaustausch zwischen dem tacoss.eTRADE und dem tacoss.ePORTAL. Es darf nur ein Dienst den Datenaustausch übernehmen, daher muss der TWT-Export-Job auf jeden Fall gesperrt oder entfernt werden wenn der TWT-Server eingerichtet wird.

Der TWT-Server ist auf einem Server bzw. Rechner zu installieren, welcher explizit auf die Systemumgebung des tacoss.eTRADE (Datenbank und Systemverzeichnisse) zugreifen kann.

 

Das technische Aufsetzen (Installation) des Serverdienstes erfolgt über einen Mitarbeiter oder zumindest nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Tacoss Software GmbH!


Serverdienst


Der Serverdienst arbeitet zyklisch mit vorgebbaren Warte- und Ruhezeiten. Er durchläuft dabei mehrere Aktionsphasen in der unten stehenden Reihenfolge:

 

  1. Rücklaufverarbeitung des TWT-Exports: Wenn Daten ins tacoss.ePORTAL eingearbeitet wurden, wird eine Bestätigung in eine so genannte Rücklaufdatei geschrieben. Diese wird als erste Phase eines neuen Durchlaufs ausgewertet.
  2. Import von Datensätzen des ePORTAL: Wenn Daten im tacoss.ePORTAL verändert werden, werden diese ebenfalls im tacoss.eTRADE verarbeitet. Die Datensätze werden vom ePORTAL abgeholt, ausgewertet und in das eTRADE eingearbeitet. Auch beim Import wird eine Bestätigung in einer Rücklaufdatei dem ePORTAL zur Auswertung bereitgestellt.
  3. Export von Datensätzen des eTRADE: Wenn für das ePORTAL relevante Daten im eTRADE verändert bzw. angelegt werden, werden diese zum tacoss.ePORTAL exportiert und dort eingearbeitet. Bei der Verarbeitung wird vom ePORTAL eine Bestätigung in eine Rücklaufdatei geschrieben, die im nächsten Durchlauf vom eTRADE ausgewertet wird.

Der TWT-Serverdienst reagiert auf verschiedene Parameter aus der Konfigurationsdatei twtsrv.ini, welche sich in dem Arbeitsverzeichnis des Serverdienstes befinden muss.

 

Der TWT-Serverdienst verfügt zusätzlich über ein RMI-basiertes Remote-Interface, so dass der (Kunden-)Administrator auch die Möglichkeit besitzt, diesen aus einer tacoss.eTRADE - Sitzung heraus zu beenden oder zu initialisieren.

 

In der Statusleiste von tacoss.eTRADE befindet sich ein Fähnchensymbol. Die Farbe Rot bedeutet, dass einer der Serverdienste gestoppt oder zumindest nicht erreichbar ist. Die Farbe Grün zeigt an, dass alle Serverdienste arbeiten.


Sämtliche Status-, Log- und Fehlermeldungen werden in Protokolldateien im Arbeitsverzeichnis des Serverdienstes geschrieben. Die Dateien heißen "twtlog.xxx" wobei "xxx" eine fortlaufende Nummer von 001 bis 999 ist und nach 999 bei 001 erneut beginnt. Die maximale Größe einer Protokolldatei liegt zwischen 64 und 70 KByte.

In jedem Protokolleintrag stehen mit ";"-getrennt das Datum, die Uhrzeit, die betroffene JAVA-Klasse mit Methodennamen und die Meldung. Teilweise wird auch ein Stacktrace (Auflistung der aufrufenden Klassenmethoden) ausgegeben, um die Herkunft der Meldung ermitteln zu können.